Review

"Belly of the Beast - In der Mitte einer bösen Macht" hat eine einfache aber immerhin vorhandene Story, die auch nicht gerade neu ist. Im Gegenteil, während der Mitte des Streifens passiert nicht all zu viel (ich denke da an die Klosterszenen) und ein wenig Langeweile breitet sich aus. Fraglich ist auch, warum man dem ganzen noch einen mystischen Touch geben musste (Voodoo), irgendwie will das nicht ganz so in den Streifen passen. Mir hat das zumindest hier nicht zugesagt. Auch die Schauspieler bieten meist nur durchschnittliche Leistungen (wenn überhaupt). Einzig der Partner von Seagal sticht durch eine recht gute Darstellung hervor.

Allerdings weist der Film auch einige positive Aspekte auf. Da wären zum einen die Actionszenen, die relativ häufig vorkommen und vor allem interessante Kampfszenen oder recht blutige Schießereien beinhalten. Überhaupt geht es teilweise ziemlich brutal zu, wenn auch nicht alles detailliert gezeigt wird. Interessant ist während dieser Szenen auch die abwechslungsreiche Kameraarbeit (zum Beispiel tolle Slowmotionszenen). Zwar sind hier einige Sachen etwas unrealistisch (Seagal durchtrennt zum Beispiel einen auf ihn zufliegenden Pfeil mit einem Schwert genau in der Hälfte), tragen aber bestens zur Unterhaltung bei. Außerdem gibts noch einen recht flotten Soundtrack, der mir sehr gut gefiel.

Actionfreunde dürften an "Belly of the Beast" trotz einiger Schwächen ihre Freude haben. Dass man zur ungeschnittenen Fassung greift, dürfte selbstverständlich sein.
gute 6 Punkte

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