Monster Man ist ein überraschend lustiger und einfallsreicher Horrorfilm, der sich etwas von der Masse der anderen todernsten Schockerfilme abhebt.
Adam und Harley sind unterwegs durch die USA, um die Hochzeit von Adams Ex-Freundin aufzuhalten, da Adam um ihre Hand anhalten will. Auf dem Weg nehmen sie eine Anhalterin (verdammt scharfes Gerät) mit. Sie erfahren vom Monster Man eine örtliche Legende demnach ein Irrer nachts die Leute abmetzelt/ihnen auf amateurhafte Weise diverse Gliedmaßen amputiert. Als auch sie in die Fänge des Monster Man geraten, gehts erst richtig los.
Der Film ist eine Mischung aus Road-Movie und Horrokomödie mit vielen, gut gestalteten Spatter-Effekten und witzigen Ideen. Die Hauptdarsteller machen ihre Sache recht gut, und hier und da kommt sogar etwas Spannung auf. Aber: Der Schluss ist das reinste Klischee und nimmt dem Film viel von seiner Spontanität und Individualität da er sehr konservativ gestaltet ist. Ich kann darüber hinwegsehen aber da hätte man sich trotzdem mehr Mühe geben können. Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu meckern. Okay, dem Einen oder Anderen wird die Szene mit dem überfahrenen Eichhörnchen im Hotelzimmer eklig oder kindisch erscheinen, aber das gehört zum Stil des Filmes. Auch hervorzuheben ist die Optik. Manchmal werden Farbfilter benutzt oder bestimmte Räume in einer ungewöhnlichen Farbe ausgeleuchtet (Klo-Szene). Das macht den Film (zumindest in meinen Augen) visuell sehr ansprechend.
Fazit: kliener , witziger, gut gefilmter Horrorstreifen mit kleinen Innovationen und guten Darstellern. Ideal für einen Horrorabend mit Kumpels.