Review

Was kommt dabei heraus, wenn man Steven Spielberg’s „Duell“ mit Slapstick kombiniert, dazu ausgiebig TCM zitiert und reichlich Splatter-Effekte hinzufügt? „Monster Man“! Ein Meilenstein ist dabei sicher nicht herausgekommen, jedoch sind die zahlreichen humoristischen Einlagen von Harley alias Justin Urich für den einen oder anderen Lacher gut. Überhaupt habe ich bei dieser kruden Genremixtur mehr gelacht als bei so mancher Komödie! Natürlich gibt’s auch einige Rohrkrepierer aber das Positive überwiegt. Die Darsteller sind nicht gerade oscarverdächtig, jedoch solides Mittelmass. Aimee Brooks ist zudem ein wahrer Blickfang. Schade, dass Michael Davis, der sich neben der Regie auch für das Schreiben des Drehbuchs verantwortlich zeichnet, im letzten Filmdrittel die Ideen ausgegangen sind und das ganze in einer zwar überraschenden, jedoch ziemlich an den Haaren herbeigezogenen Pointe gipfelt. Anzumerken bleibt, dass die Effektspezialisten zahlreiche krude Masken und Bluteffekte kreiert haben, welche aber erst gegen Ende des Streifens auftauchen. Nun denn: Hirn aus! Film rein!

Score: 7
Härte: 6

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