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Ein Möchtegern-Horrorstreifen, der sich von der ersten bis zur letzten Minute auf extrem ausgetretenen Pfaden bewegt. Alle Stereotypen, die das Genre in den letzten 20 Jahren hervorgebracht hat, werden brav abgeklappert. Es ist schon erbärmlich für einen Film, wenn man absolut jede "Wendung" oder Aktion einer Person schon weiß, bevor sie passiert... Ich hab kaum einen Film gesehen, der dermaßen vorhersehbar ist (und ich hab weiß Gott schon eine Menge Filme gesehen ;-) ). Dazu kommen noch lausige Computertricks und total bescheuerte Kung-Fu-Einlagen, die durchweg peinlich rüberkommen. Lediglich das finale Monster (das dann zum Glück nicht mehr computeranimiert ist (oder wenn doch, dann wär´s wirklich gut animiert ;-) )) sieht ganz nett aus - aber das kann den Verschwörungs-/Okkulthorror-Quark auch nicht retten.
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Ein mehr oder minder dahinplätscherndes Horror-Debakel, dass mich doch arg an alte FULL MOON-Schinken aus den 80ern erinnert, was einen gewissen TRASH-Reiz ausmacht, aufgrund der wirklich einfallslosen Story jedoch in keinster Weise vom Hocker haut. Als dieser Lullimann in einen neongrün leuchtenden Zauberkessel hüpft und sodann als muckibepackte Sabberfresse im Ork-Outfit einigen Menschlein das Lebenslicht auspustet, hatte ich endgültig die Schnauze voll!!! Sicherlich, die Geschmäcker sind verschieden, doch wenn mir irgendjemand verklickern wollte, dieser klägliche Schneckenfresser-Versuch einem das Fürchten zu leeren, wäre ein guter Horrorstreifen, so käme ich nicht darum herum, solcherlei Kleingeistigkeit mit dem Ratschlag zum baldigen Besuch eines Psychiaters zu begegnen!!! Mein Tipp: FINGER WEG!!!
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Der Deutsche Titel des Films gefällt mir eigentlich sehr gut, er nicht einmal an der Thematik des Films vorbei... Die Kurzkommentare hier machen den Film unnötig schlecht, wenn man in plumpen Meinungen (über die man ja bekanntlich streiten kann und ich hier auch niemanden persönlich angreifen möchte!) die Story des Films herunterzieht, weil man sie nicht verstanden hat. Hierbei handelt es sich auch um keinen "öden Horrorfilm", sondern um einen Grusel-Thriller mit mystischen (keltischen) Elementen, der für einen Film dieser Art sehr sehr gut ist, wenn man bedenkt, was die Franzosen sonst mit Filmen dieser Richtung angerichtet haben. Dieser Film ist eine echte Glanzleistung vom Score bis zu den (wenigen) Effekten. (9/10 Punkte)
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Wieder ein lächerlicher Horror-Schrott über irgendwelche unmotivierten, völlig sinnfrei in den Raum gestellten Druidenzeremonien. Ein paar Studenten wollen durch ein altes Ritual ein Monster wiedererwecken und müssen dabei einige andere opfern. Blah blah blah... Völlig unausgegoren und billig der Plot. Ein paar nette Bluteffekte und die üblichen Mordeinlagen. Aber ich finde, dass das Monster durchaus gelungen ist, und sogar noch stilvoller aussieht, als die etwas dämlichen Orks/Uruk-Hais aus LotR. Ins richtige Licht gerückt würde das Druidenvieh extrem atmosphärisch wirken. Das ist aber das einzige Erwähnenswerte an diesem Abfallprodukt der französischen Branche. 2/10.
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Eine französische Studentin kommt einer Verschwörung unter Archäologen auf die Spur. Als Ergebnis wird dem Zuschauer eine Mischung aus Disney´s "Taran und der Zauberkessel" und "Herr der Ringe" geliefert. Letzteres aber auch nur wegen einer verdammt stark an Orks erinnerden Maske. Der Film ist einfach schlecht. OK, Bild und Ton sind technisch einwandfrei, aber was nützt es, wenn die Story langweilig und die sehr rar gesähten Action- und Blutszenen über aller Maßen billig daherkommen. Ein weiterer Film der in den tiefen Weiten der Belanglosigkeit sein Dasein fristet. 2 Punkte für die geklaute Ork-Maske.