Review

kurz angerissen

Respekt ist dem erfrischend alternativen Ansatz zu bezeugen, der nicht den Bezug zu den früheren Verfilmungen sucht, sondern zur Quelle. Vereinzelt gelingt durch spezielle Techniken in Sachen Perspektive und Beleuchtung sogar eine Reproduktion der Mignola'schen Panel-Ästhetik, die durch die desaturierte Farbgebung intensiviert wird. Unter dem Strich ist Brian Taylors Hellboy-Interpretation aber trotzdem eine ungeheuer anstrengende Angelegenheit voller willkürlicher Jump Scares geworden, die ungefähr so viel Spaß macht, als würde man gefesselt auf einem Sofa in der Evil-Dead-Hütte zu sitzen, während zwei Meter weiter permanent die Ketten rasseln und Dämonen kichern, bis man nach 100 quälend langen Minuten endlich den Verstand verloren hat.

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