... - Esther Williams ist auch heute noch ein Begriff für alle Fans klassischer Hollywoodproduktionen, denn sie war nicht nur eine gute Schauspielerin, sondern auch eine erstklassige Schwimmerin, zwei Fähigkeiten, die sich verbanden, um eine Reihe denkwürdiger Filme in den 40er und frühen 50er Jahre hervorzubrinen. Ursprünglich wie Johnny Weissmüller aus der amerikanischen Sportszene stammend und mehrfache nationale Meisterin, lässt sie der Ausfall der Olympischen Spiele 1940 ins Showbiz ausweichen, sie macht in Wasserballets, sogenannten Acquacade-Shows Furore. Dadurch wird die junge Frau, die Zeit ihres Lebens immer wieder sexuellen Belästigungen ihrer Co-Stars ausgesetzt ist, für Hollywood interessant, bildet sich im Schauspiel weiter und wird schließlich zum Star von Musicals, die sich mit opulent aufgebauten und choreographierten Schwimm- und Springszenen von allen anderen abheben. Als "Badende Venus" wird sie zum Technicolorstar, doch immer wieder wird die Selfmade-Geschäftsfrau gestoppt. Ihr erster Ehemann bringt ihr Geld durch, der letzte, ein ehemaliger Co-Star verlangt schließlich von ihr, ihre Filmkarriere aufzugeben, die sie selbst schon fast ihre Gesundheit gekostet hat.
Danach verschwindet sie aus der Öffentlichkeit - bis das Synchronschwimmen Ende der 70er und in den 80ern zur neuen Sportart wird - und Esther Williams wieder im Mittelpunkt steht...