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Mitte der 80er-Jahre ermittelt ein FBI-Agent (Jude Law mit Schnauzer im full on Westernmodus) in Missouri gegen eine kriminelle White Supremacy-Splittergruppe, die mit brutalen Raubüberfällen den Widerstand gegen das System finanzieren will. 

Die Story, die (natürlich) auf einer wahren Begebenheit beruht, klingt erschreckend aktuell, wie uns auch eine Texttafel am Ende bestätigt. Aber Regisseur Justin Kurzel (MACBETH, NITRAM, TRUE HISTORY OF THE KELLY GANG) hat nur ein solides und weitgehend vorhersehbares Period Picture daraus gemacht – mit einigen spannenden Actionszenen und wenig Substanz dazwischen. 

Ein großes Problem des Films ist ausgerechnet sein zweiter Hauptdarsteller: Nicholas Hoult ist ein sympathischer Schauspieler, als charismatischer White Power Leader jedoch völlig fehlbesetzt, viel zu jung und mit seinen blauen Knopfaugen einfach kein bisschen bedrohlich.

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