Chris Sanders ist zurück. Bekannt durch Mitwirken von Filmen wie, Lilo & Stich, Bolt, Die Croods und als Regisseur auch in Drachenzähmen leicht gemacht. Mit Drachenzähmen leicht gemacht konnte ich persönlich, als Kind nichts anfangen. Ob dies heute noch so ist, werde ich überprüfen. Mit "Der wilde Roboter" hat Sanders, einen seiner besten Filme gemacht.
Die Roboterdame Roz ist in der Wildnis gestrandet und möchte eine Aufgabe erhalten. Anfangs hat sie noch Probleme mit der Umgebung, denn keiner der Tiere will mit ihr etwas zu tun haben. Nach einer Zeit, bekommt sie schlussendlich doch eine Aufgabe, und zwar sich um ein Entenbaby zu kümmern. Ihre Aufgabe ist erledigt, wenn ihr "Sohn" alleine schwimmen, Essen finden und den Winter überleben kann. Dabei hat sie Unterstützung von dem Fuchs Fink.
Der wilde Roboter ist ein emotionaler Film. Es gibt viele Szenen zum Lachen, aber auch zum Weinen. Die Geschichte ist simpel und auch nicht unbedingt, etwas Neues, aber der Film, schafft es trotzdem auf kreative Weise neue Ideen einzubauen bzw. nicht wie eine Kopie zu wirken. Wie sie mit den Tieren kommunizieren lernt, finde ich kreativ und es wird nicht einfach so hingenommen, wie in den meisten Filmen, wo Tiere sprechen können. Der Animationsstil ist ähnlich, wie bei dem neusten gestiefelten Kater Film. Es gibt viele Szenen, wo man am liebsten Pause drücken möchte und dann hätte man ein perfektes Motiv für ein Gemälde oder ein Hintergrundbild für das Handy oder den PC. Die deutsche Synchro ist wie in den meisten Filmen super und auch Judith Rackers merkt man nicht an, dass sie im Schauspielbereich keine Erfahrung hat.
Der wilde Roboter ist ein Film für die ganze Familie, wo jeder seinen Spaß haben wird. Es gibt eine gute Massage und es gibt viel zu lachen und auch zum Weinen. Der Film gehört zu einem der besten Animationsfilme, überhaupt und wenn man nur von der Ästhetik her schaut, ist das vielleicht, sogar der beste.
9,5/10