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Da steckt der Tinderteufel drin

Ein frisch gebackener Vater mit kriselnder Ehe meldet sich an einem freien Wochenende (auf Drängen seines dauergeilen Kumpels) bei Tinder an, lernt dort eine verführerisch-mysteriöse Sexbombe kennen und kommt (nicht ganz zu unrecht!) in Teufelsküche...

Searching... the Succubus

"Succubus" wirbt leider etwas frech und unnötig mit Ron Perlman, der kaum eine Rolle spielt, ist im Grunde aber ein recht simpler Desktophorror mit Sexappeal, dummen Figuren und Technikschwächen. Öfters fasst man sich an den Kopf, trotzdem will man wissen, wie es weitergeht. Themen wie Deepfakes, KI, Onlinedating, Männlichkeit, Chatfilter und Triebsteuerung mit dämonischen Kräften zu verbinden, hat etwas, auch wenn es nicht immer Sinn macht. Es gibt Lacher, es gibt Erotik, es gibt technische Spielereien und immer etwas auf dem Screen zu entdecken. Der Fakt, dass die Figuren sich super seltsam und unlogisch und schlicht stupide verhalten, bleibt aber. Kriselnde Ehe und männlicher Sextrieb hin oder her. Die zweite Hälfte bricht dann sogar nochmal deutlich ein und befriedigt im doppelten, dreifachen Sinne nicht. Und so bleibt eine gemischte Tüte aus Fremdscham, Kopfschütteln, tonalen Ausrutschern und verheißungsvoller Abendunterhaltung.

Fazit: Saugen, swipen, sterben... Interessanter Mix aus Okkultem, Erotik und Technik. Wenn das Männergehirn in die Hose rutscht, feiert die Teufelin auf deinem Grab... Digitales Diabolikum. "Missing" meets "SiREN".

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