Review

kurz angerissen

Das Spekulative von „The Philosophers“ (2013) vermischt sich in „Eden“ mit historischen Ereignissen rund um die Galápagos-Affäre , die in erster Linie durch Medienberichte überliefert ist und deswegen viel Raum zur freien Interpretation bietet. Und Ron Howards Robinsonade hält sich diesbezüglich nicht zurück. Um gehaltvolles Spannungskino zu bieten, spannt er ein Netz aus Intrigen über einem philosophischen Unterbau, in dem vor allem Ana de Armas dazu angehalten ist, maßlos zu überziehen, um die anthropologischen Grundlagen auf der Insel schnellstmöglich zur Zivilisationsbasis zurückkehren zu lassen, die gleichzeitig auf dem Festland ins Monströse ausgeartet ist. Sämtliche Darsteller im Film sind letztlich Repräsentanten von gewissen Typen Mensch; der Überlebenskampf da draußen zwischen Gemüseanbau und Wildtierangriffen wird dadurch zu einem stark vereinfachten Modell des menschlichen Aufstiegs und Untergangs. Streckenweise packend und vereinzelt gut gespielt ist das Ergebnis, aber in der Aussage auch ein wenig plump.

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