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Vincent führt auf seine alten Tage ein zufriedenes Leben gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Sandy und ihrem Sohn DJ. In ihrem abgelegenen Ferienhaus wollen sie gemütlich das Jahresende feiern, doch als plötzlich mitten in der Nacht Vincents Sohn Rocco aus erster Ehe mit seiner hochschwangeren Freundin auftaucht, ist es um die Silvesterruhe geschehen. Im Schlepptau hat er außerdem Vincents Exfrau Ruth. Er ahnt Böses und soll Recht behalten: Rocco wird von Mafiaboss Leftie und seinem Handlanger Lonnie verfolgt. Die unfreiwillige Family Reunion wird von der Vergangenheit eingeholt und plötzlich sehen sich alle Familienmitglieder mit einer tödlichen Gefahr konfrontiert.

Die Besetzung dieses Streifens lässt definitiv aufhorchen. Ed Harris (alt geworden), Bill Murray (auch alt geworden), Jennifer Coolidge (sah schon immer alt aus) und Gabrielle Union sind schon mal ne Ansage. Doch kann der Film diese Besetzung dann auch rechtfertigen?

Zu Beginn sind die witzigsten Beiträge eigentlich das dauerhafte Gefluche von Harris und ich glaube ich habe in einem Film noch nie so oft das Wort „Scheiße“ in verschiedensten Ausführungen gehört wie hier.

In der ersten Phase plätschert der Film dann doch etwas vor sich hin und will nicht so ganz in die Gänge kommen. Erst mit dem Erscheinen von Murray wird es dann deutlich besser und die skurrile Situation, bei der alle Beteiligten zusammentreffen ist dann der Highlight des Streifens, da die Dialoge da teilweise wirklich witzig sind und insbesondere der gute Bill einen Spruch nach dem anderen raushaut.

Aber auch Coolidge hat vom Drehbuch ein paar amüsante Oneliner in den Mund gelegt bekommen, die sie mit ihrer Mimik perfekt untermalt - dazu passt auch das fast nuttige Aussehen.

Nun ist RIFF RAFF nichts wirklich Neues und die Geschichte gab es so auch schon mehrfach -  mit Gangstern, die sich in der wohlverdienten Rente befinden und dann von ihrer Vergangenheit eingeholt werden – selten aber so gut besetzt.

Unter dem Strich ist der Streifen durchaus unterhaltsam, hat aber gerade in der ersten Hälfte doch ein wenig Leerlauf im Gepäck, weil die Familiengeschichte etwas zu sehr herausgearbeitet wird – was es gar nicht gebraucht hätte. Zudem erscheint die Rolle des DJ ein wenig wie ein Fremdkörper, den hätte ich irgendwie ganz herausgelassen.

Fazit: Recht amüsante Komödie mit Starbesetzung, die allerdings nicht durchgehend zeigen kann, was möglich gewesen wäre. An manchen Stellen hätte man die Geschichte ein wenig straffen können. Die letzte halbe Stunde allerdings entschädigt für vieles.. 








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