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Der frühere Serienstar Samantha Lake bekommt altersbedingt (Ü40!) keine Rollen mehr und lässt sich auf eine Schönheitsbehandlung der angesagten neuen Firma „Shell“ ein. Da wir zu Beginn des Films bereits Zeuge wurden, wie eine Frau mittleren Alters sich verzweifelt große schwarze Ekzeme von den Beinen säbelt, sind die Nebenwirkungen natürlich auch bei Samantha schon vorprogrammiert. 

Der eigentliche Hauptgrund, sich diese vorhersehbare Bodyhorror-Farce anzusehen, ist gleichzeitig ihr größtes Problem: Elisabeth Moss. Keine Frage: Moss ist eine attraktive Frau und eine gute Charakterdarstellerin. Doch sie entspricht a) nicht dem gängigen Schönheitsideal, wird hier aber b) permanent neben deutlich jüngeren Models platziert und war c) während des Drehs schwanger und trägt entsprechend voluminöse Kleidung. Wir sollen allerdings glauben, dass ihr nach einem Kurzbesuch der Shell Wellnessklinik, nach dem sie einfach nur aussieht wie eine stärker geschminkte Elisabeth Moss, plötzlich Hollywood zu Füßen liegt. Das macht schlichtweg keinen Sinn – und Moss zu einer massiven Fehlbesetzung. 

Davon abgesehen, wäre der Film auch mit einer passenderen Person nicht mehr als ein leicht trashiges B-Picture mit trendigem Thema geworden. Denn er ist weder bissig, noch spannend noch eklig genug, um irgendeinen Mehrwert in dieses Subgenre zu bringen.

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