Gerade noch ärgern sich der ehemalige Army Ranger Eric und seine Schwester Maddie über den Stau auf der Tobin Bridge, als schwer bewaffnete Söldner eine Bombe zünden und die Brücke in eine tödliche Falle für Hunderte von Menschen verwandeln. Ihr Ziel: Samantha „Doc“ Brown, die sich als Gefangene in einem gepanzerten Fahrzeug befindet. Als der Anführer der Gruppe beginnt, Geiseln zu eliminieren, bleibt Eric nichts anderes übrig, als sich auf seine militärische Ausbildung und seine geschärften Instinkte zu verlassen, um Maddie und die anderen Gefangenen zu retten!
STRIB LANGSAM auf der Brücke steht auf dem Cover und so schlecht ist der Vergleich auch gar nicht, denn der Protagonist bekommt ebenso wie unser gute Bruce auch ordentlich auf die Fresse, steht aber immer wieder auf.
ChuckyBK bespricht einen Actionfilm. Der, der immer peinlich auf Logik achtet – das kann ja nicht gutgehen werden sich die meisten denken, die schon das ein oder andere von mir gelesen haben.
Ich weiß aber auch, was ich von einem Film wie THE BRIDGE zu erwarten habe. Das man hier nicht mit Logik herangehen kann, ist mir schon klar. Der Unterhaltungswert steht hier eindeutig im Vordergrund.
Zudem ist das ganze auch, ähnlich wie sein großes Vorbild, mit lockeren Sprüchen garniert und nimmt sich nicht wirklich ernst, auch wenn die Gags jetzt nicht im Minutentakt kommen.
Inmitten dieses Szenarios liefern such Dylan Sprouse and Mason Gooding eine durchaus unterhaltsame Schlacht zwischen Gut und Böse. Die beiden, privat befreundeten Schauspieler, gefallen in ihren Rollen, wobei der vermeintlich Fiese fast die besseren Auftritte hat.
Zudem sieht der Film deutlich teurer aus als er ist, denn die Aufnahmen der Brücke und der Explosionen können schon mit teuren Produktionen mithalten und wirken keinesfalls günstig.
Regisseur Lussier, der in seiner Filmographie überwiegend ganz schönen Schrott stehen hat, beweist hier ein gutes Gefühl für Timing. Auch die Kameraführung ist durchaus dynamisch. Dadurch wird der Film nie langweilig.
Klar ist das überwiegend schwachsinnig, aber zur Unterhaltung ist THE BRIDGE hervorragend. Zu erwähnen sei auch noch die coole „Doc““. Madame haut nämlich hier diverse Oneliner raus, bei denen mal ständig grinsen muss. Und mal ehrlich..wer hat denn bei DIE HARD nach Logik gefragt?