iHaveCNit: Der Salzpfad (2025) – Marianne Elliott – DCM
Deutscher Kinostart: 17.07.2025
gesehen am 23.08.2025
Astor Filmlounge MyZeil Frankfurt – Club A – Reihe C, Platz 4 – 12:15 Uhr
Das Ehepaar Raynor und Moth Winn steht vor dem finanziellen Ruin, nachdem sie ihr Haus verloren haben und nun mittellos und obdachlos sind. Hinzu kommt, dass Moth an einer unheilbaren Nervenkrankheit leidet. Alles relativ ungünstige Voraussetzungen. Dennoch nehmen beide die beschwerliche Herausforderung an, den über 1000 Kilometer langen Wanderweg „South West Coast Path“ ab Somerset anzutreten und mit Zelt und Minimalgepäck einfach mal zu sehen, wie sie sich auf diesem Weg durchschlagen können und welche persönliche Erfahrungen diese Reise für sie bereit hält.
Eine Kleinigkeit, die ich mir ab und an gerne im Kino ansehe sind Roadmovies und Dramen, die sich weniger auf der Straße und mehr zu Fuß auf dem ein oder anderen Wanderweg abspielen. Und da kam doch recht überraschend Marianne Elliotts „Der Salzpfad“ auf meinem Radar an. Mit Gillian Anderson und Jason Isaacs besetzt sah der Film im Trailer ganz gut aus und mit dem Hinweis, dass es sich an einer tatsächlichen Geschichte orientiert macht es den Film noch interessanter. Neben einem tollen Duo in den Hauptrollen und tollen Landschaftsaufnahmen bleibt der Film auf eher routinierteren, nicht minder packenden und unterhaltenden Pfaden und hangelt sich eher episodisch an einzelnen willkürlichen Kilometermarken ab, statt einem zusammenhängenden Pfad zu folgen. Mit wenigen Minuten zusätzlicher Recherche von Informationen, die einem der Film vorenthält scheint wurde der Film auch im dramaturgischen Sinne eher entschärft und beschönigt Da hatte dem Film mehr Würze gefehlt und der Geschmack des Films hätte auch etwas salziger sein können.
„Der Salzpfad“ - My First Look – 7/10 Punkte