Review

Besetzung, Plakat und Trailer weckten Interesse, der fertige Film hat dann enttäuscht. Meiner Meinung nach nicht ganz so schlecht wie es das niedrige imdb-Rating vermuten liess, auch ein Tick besser als der zeitgleich erschienene thematisch ähnliche "Boneyard", aber eben auch kein guter Film.
Was für einen Film dieser Preisklasse wirklich recht gut gelungen ist, ist gute Fotografie im Film. Ruhige Kamera, schöne Bilder, zurückhaltender Score und recht viel Atmosphäre. Nur aufgrund dieser handwerklichen Güte sprang noch mal ein Extrastern heraus. Die Handlung ist bescheiden, die Story passt auf ein Blatt Papier. Alles sehr vorhersehbar und vollkommen unspannend. Darstellerisch ist das ok, Terrence Howard spielt mal recht gut (einst sogar mal Oscar-nominiert, dennoch weit überschätzt), über Esai Morales habe ich mich auch sehr gefreut. Alec Baldwin spielt die austauschbare Nebenrolle des Polizeicaptains und schliesslich lässt uns Nicky Whelan mit ihren Botox-Lippen eiskalte Schauer über den Rücken laufen. Die war früher mal eine schöne Frau, hier einfach nur gruselig.
Das allergrößte Problem des Streifens ist aber in der Tat die absurde Handlung. Null Spannung, so gut wie keine Action, sehr schwaches Drehbuch. Alles plätschert so vor sich hin; wie es enden wird, ist schnell erraten. Technisch ok, aber insgesamt keine Empfehlung!

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