Der Beat Takeshi, welcher ja allgemein nen lustigen is, zuppelt blind,blond und rückenknetend durchs olle Japan. Jetzt der Clou: Im Fummelstöckchen verteckt sich ein Schwert mit welchem er auch mal ganz gut zulangen kann. Auf der Durchreise. begegnen ihm dann Dörfler, die von einer fiesen Gang terrorisiert werden. Was liegt wohl näher als der Krieg gegen den Terror?
Gegenüber meiner alten Behausung hatte einst ein blinder Masseur eine Praxis. Damals dachte ich noch, dass der nur so tut um sich besser an geile Patientinnen ran zu machen. Doch spätestens durch den Genuß einiger Zatoichistreifen aus der japanophilen Endlosserie kamen mir erhebliche Zweifel, ob denn auch mein Nachbarskneterich ein vermeintlicher Schwertschwinger sein könnte. Beim Kitano jedenfalls, geben sich Tugenden der alten Serie, Klamauk und Stepptanz die Klinke in die Hand. Da wird kurzum auch mal dem behinderten Blag von nebenan ein Stück Holz an den Schädel geworfen wenns nervt oder geile Geishas sind nur geschminkte Männer. Zwar mutet manches- wie zum Beispiel die CGI-Splattereien- teilweise recht albern an, aber Kitano macht keine Sekunde einen Hehl daraus, dass wir uns in einem fleischgewordenen Comic befinden. Egal was er da gerade präsentiert, alles scheint aus einem Guß und beinhaltet einige wirklich schöne Aufnahmen, sowie beeindruckende Kämpfe, die zwar kurz und bündig sind, doch durch eine hervorragende Montage beeindrucken können. Sehr feines Filmchen, das nicht wirklichen Tiefgang besitzt und wunderschön die Sinne berauschen kann. Mehr davon!