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Pflegerin Ana entwickelt Gefühle für Agustín, den Ehemann ihrer Patientin Sara, die im Wachkoma liegt. Ana wurde engagiert, um sich um Sara zu kümmern. Doch schon bald wird sie von übernatürlichen Erscheinungen heimgesucht, die offenbar darauf abzielen, sie aus dem Haus zu vertreiben und von Agustín fernzuhalten. Verfügt Sara über spezielle Fähigkeiten, vor denen sich Ana in Acht nehmen muss?

Und woher kommen ihre Aussetzer, in denen sie sich plötzlich in merkwürdigen Situationen befindet, aber sich nicht erinnern kann, wie sie entstanden sind? Die Frage beschäftigt den Zuseher recht lange Zeit, bevor diese dann final beantwortet wird.

Das Cover ist sehr gelungen und suggeriert einen Horrorfilm. Dem würde ich nur bedingt zustimmen, zumindest ist er nicht das, was die meisten heutzutage unter Horror verstehen und sonderlich brutal ist der Film auch nicht.

Die eher durchaus interessante Mischung aus Drama und Fantasy mit einem Touch Grusel weiß aber zu unterhalten und hat auch drei gute Schauspieler am Start, wenn auch Almudena Amor („Der perfekte Chef“) es manchmal ein wenig übertreibt mit dem Klimpern der Kulleraugen.

Erinnert ihr euch noch an PATRICK? Es gab da einen alten aus den 70ern und ein wirklich gelungenes Remake, bei dem der Protagonist auch halbtot im Bett lag und übersinnliche Kräfte entwickelte. SLEEPING WOMAN ist in etwa die softe Variante davon.

Auffällig ist noch die sehr gute Kameraführung und die Vita von Regisseurin Alvea ist bislang gänzlich leer. Sie sammelte zwar Erfahrungen als Assistentin, aber das ist ihr erster kompletter Spielfilm, bei dem sie die allein die Regie übernahm und gerade für ein Debüt ist der Film auch auf jeden Fall gelungen.

Fazit: Insgesamt unterhaltsamer Streifen - vielleicht einen Tick zu lang, aber durchaus mit der ein oder anderen Wende und originellen Idee. Why not?








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