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M3gan...Fox

Die Frau eines attraktiven, zweifachen Familienvaters ist schwer krank, liegt im Krankenhaus und könnte bald über den Jordan wandern. Da kommt eine sexy K.I.-"Haushaltshilfe" für den samenbestauten Göttergatten doch genau richtig...oder?!

Devote Roboterdomina

Eigentlich müssten Michele Morrone (der steife Typ aus "365 Days") und Megan Fox (das kaum minder steife Sexsymbol) das perfekte Bettsportcouple abgeben. Doch ganz spielt der Technohorror "Subservience" dieses feucht-fröhlichen Träumchen vieler nicht aus. Viel mehr verkommt er in keine üble, aber auch keine allzu gute terminator'eske K.I. gone rogue-Vision. Mit Problemen. Die Fox passt als Sexcyborg natürlich wie die Faust auf's Auge. Außer vielleicht Kim Kardashian ist kaum ein weiblicher internationaler Promi dermaßen toxisch und unvorbildlich, creepy und (un)sexy zugleich. Jede Generation bekommt wohl die Sexsymbole, die sie verdient... Doch Morrone toppt das locker, ihm fehlt als Familienvater und ihr Gegenpart natürlich jegliche Glaubwürdigkeit und jedes Fünkchen an Feeling, Talent, Tiefe. Was ein Typ. Ansonsten gibt's halt ein bisschen Sex, ein bisschen Horror, ein bisschen Skynet in Strapsen. Eyecandy. Hülle. Aber nichts richtig. Die Kills sind schwach, das Ende ist vorhersehbar, die erotischen Szenen wirkenzu clean und leidenschaftslos (auch mit der echten Filmfrau), die Bedrohung hat ihre Momente. Doch insgesamt hatte ich mir von all seinen Aspekten mehr versprochen. Alles sehr reißbrettartig. Stimuliert nur spärlich. Sowohl den Gorebauern als auch den Mann in mir. Und den Spannungssucher oder gar anspruchsvolleren Filmfan noch am aller wenigsten. Als bitchige Berieselung taugt's aber.

Sexbot From Hell

Fazit: sexy, trashig, einigermaßen unterhaltsam... und die Fox wurde für eine solch artifiziell-arschige Rolle natürlich geboren. Was Lob und Beleidigung zugleich ist. Irgendwie tut sie mir leid. Wie viele kranke Menschen in Hollywood. Bleibt ein slicker und stupider, oberflächlicher und grinsender B-Movie. Selbst wenn einem das Thema A.I. mittlerweile etwas aus dem Hals heraushängt... Ähnlich beknackt wie Frau Fox auf dem Plakat vor sich her schielt ist auch das Endprodukt.

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