Die Handlung ist nicht unbedingt was neues. Dass jemand mit der falschen Frau ein Verhältnis hat, kennt man auch schon aus anderen Filmen. In diesem Fall schläft Todd Boomer mit seiner Nachhilfe-Lehrerin, welche aber, wie der Titelname des Films es schon andeutet, die Frau seines Mathematik-Lehers ist. Ganz klar, dass das nicht gut gehen kann.
Der Handlungsverlauf ist dem zu Folge auch relativ vorhersehbar. So kann man vorausahnen, dass Todd die Affäre nicht für immer vor seinem Lehrer verheimlichen kann. Es kommt zum Schluss also zum Konflikt.
Was ich an dem Ganzen nicht sonderlich schön fand, ist die Tatsache, dass Boomer seine Freundin wegen der attraktiven Vicky (= die Nachhilfe) einfach links liegen ließ. Er bricht ihr ohne mit der Wimper zu zucken das Herz. Darauf wird in dem Film nur wenig eingegangen. Also als Vorbild sollte man sich dieses Verhalten nun wirklich nicht nehmen.
Von der Komik her bietet der Film eigentlich nichts. Nichts, wo man sich vor Lachen in die Ecke schmeißen könnte. Zwischendurch erscheinen immerhin noch ein paar kleine Comics beziehungsweise Zeichnungen, die in bewegten Bildern gezeigt werden. Das schafft aber auch nur geringfügigen Spaß.
Für diese Gagflaute entschädigen kann sicherlich
Tia Carrere, als Mathematik-Nachhilfelehrerin, die in diesem Film sogar erstaunlich viel Fleisch zeigt. Schauspielerisch kann sie dagegen, wie ihre Kollegen nur minimal überzeugen. Keiner der Schauspieler kann nämlich wirklich glänzen, obwohl zum Beispiel bei der verlassenen Freundin oder dem betrogenem Lehrer mehr an Emotionen drin gewesen wäre.
Insgesamt schafft der Film "Die Frau meines Lehrers" es nicht, den Zuschauer wirklich zu fesseln. Die Story ist sicherlich nicht schlecht, aber leider bekommt man, was den Witz angeht nur Leere zu sehen.