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Zunächst scheint es, als hätte Familie Smith offenbar MIDSOMMAR nicht gesehen: Die vier Briten haben ihren Urlaub ausgerechnet auf einer kleinen schwedischen Insel zum „Karantän“ Fest gebucht, eine Tradition, die irgendetwas mit Menschenopfern und Kannibalismus zu tun hat. Von den Einheimischen werden sie mit nächtlichem Getrommel und totem Tier begrüßt, ihr Vermieter ist ein Spanner und nicht mal, als vier frische Holzsärge auf die Insel geliefert werden, denken sie ans Abreisen. Außerdem ist wohl auch gerade ein entlassener Schwerverbrecher auf die Insel zurückgekehrt. 

Die britische Horrorkomödie bedient sich altbekannter Muster und Klischees, nur um sie dann nach einer Stunde mit einem Twist zu konterkarieren. Doch leider funktionieren beide Teile des Films nicht so richtig. Zwar machen Nick Frost und Aisling Bea wirklich Spaß, doch insbesondere der übertrieben blutige und splattrige dritte Akt ist überhaupt nicht witzig, sondern vielmehr reichlich platt. Frost ist eben als Autor längst nicht so gut wie sein Kumpel Simon Pegg.

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