Killer Kudo hat eindrucksvolle Reflexe. In der Eröffnungsszene kämpft er mit bloßen Fäusten gegen drei mit Messern bewaffnete Gegner und keiner von ihnen macht einen Stich.
Studentin Fumika ist gestresst. Im Restaurant muss sie den Job von zwei machen und ihr Date ist ein ätzender Fatzke.
Kudo hat allerdings auch Pech: Er wird erschossen. Auf wundersame Weise erscheint er Fumika als Geist und verleiht ihr seine Fähigkeiten, um sich an seinem Mörder zu rächen.
Der japanische Actioner ist eine Körpertauschkomödie der etwas anderen Art: GHOST meets FREAKY FRIDAY meets JOHN WICK. Das ungewöhnliche Duo wider Willen funktioniert gut und sorgt für die gelungeneren Comedyaspekte sowie für die emotionalen Momente des Films. Die Fights sind rasant, teilweise fast balletartig choreographiert und berücksichtigen Fumikas untrainierten Körper und ihre Verletzlichkeit, indem sie ihre Gegner mit Hilfsmitteln wie Dartpfeil oder Cocktailshaker erledigt.
Das Drumherum ist leider deutlich klischeehafter, mit einem überkandidelten Gangboss, Ehre unter Killern und Hysterie unter Freundinnen. Sehenswert ist der Film jedoch unbedingt für seine Kampfszenen und die toughe Fumika (Akari Takaishi aus BABY ASSASSINS).