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Niko soll in die Fliegende Truppe aufgenommen werden, doch während der Zeremonie taucht die junge Stella auf und macht Niko den Platz gemäß der alten Regeln streitig. Drei Prüfungen sollen entscheiden, doch durch eine Dummheit gerät plötzlich Weihnachten in Gefahr und alte Geheimnisse kommen ans Licht.


Nun geht die Geschichte um das junge Rentier Niko also in die dritte Runde und auch dieser Teil ist so knuffig wie beiden Vorgänger. Allerdings scheint Niko auch im dritten Jahr gefühlt nicht älter und größer zu werden. Wird vielleicht mal Zeit, das in Teil 4 zu bedenken und das Zepter weiterzureichen.

Die Animationen sind so fein wie eh und je und die winterliche Stimmung mit etwas Weihnachtsanstrich funktioniert auch noch im Januar. Ebenfalls nicht geändert hat sich der Fakt, dass Niko immer noch die langweiligste Figur in der Truppe ist. Wilma und Julius sind ihm trotz knapper Screentime über und die Lemminge sind voll krasse Hoschis. Selbst die leicht dusseligen Vielfraße machen Spaß. Und erwähnenswert schön ist, dass dieses Mal nicht wieder die Wölfe als Missetäter herhalten mussten. Das war schon im zweiten Teil etwas too much und hätte diesem hier drastisch geschadet.Hier muss nun aber eine alte Schuld beglichen werden, womit dann auch die Geschichte ein paar interessante Wendungen nimmt, Polarlichter, Mond und Weltall eine Rolle spielen und ein Loblied auf Freundschaft, Zusammenhalt und Vergebung gesungen wird.

Selbstredend wird das Ganze den heutigen Sehgewohnheiten entsprechend mit viel Tamtam und Action und jeder Menge Verfolgungsjagden inszeniert, aber das alles bleibt natürlich zielgruppengerecht kinderfreundlich, selbst bei wilden Keilereien.


Niko 3 wartet mit einer deutlich interessanteren Story als Teil 2 auf, besteht fast nur aus Action, wodurch der Witz ein wenig in den Hintergrund tritt und nahezu ausschließlich von den Rentieren und den Lemmingen kommt.
Macht aber Spaß und ist ein empfehlenswertes, kurzweiliges Vergnügen für Groß und Klein.

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