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Ein japanischer Versuch an Biker-Sploitation? Es ist einfach nicht das Gleiche, wie wenn so etwas aus den USA kommt. Einer der untersetzten Biker schaut dann mit dicker Brille auch aus wie knuffiger Hamster, selbst mit Hakenkreuz und Totenschädel auf der Kutte. Zwar fallen die Motorradproleten auch mal kurz über Frauen her, doch insgesamt ist der Film viel zu brav, ja phasenweise beinahe klamaukig. Hinzu kommt, dass es zu viele Nebenschauplätze gibt, weil diverse andere Banden (alle unmotorisiert) da auch noch in irgendeiner Form mitmischen müssen. Letztlich verlassen sich die Japaner dann eben doch lieber auf Yakuza und Kimono-Frauen, weil das ihr Metier ist. Die eine große Schießerei am Ende ist zu wenig und kommt ein bisschen zu spät - im Falle einer spannenderen Geschichte hätte sie der krönende Abschluss sein können.