Review

Unterdrückung, Rassismus und schwarze Geschichte aus der Ego-Perspektive: Der Film erzählt die Geschichte zweier junger Schwarzer, die sich Ende der 50er-Jahre in einer Besserungsanstalt, der berüchtigten „Florida School for Boys“ anfreunden. 

Das Besondere: er erzählt sie fast konsequent aus der (Kamera-)Perspektive der beiden Jungs. Das macht den Film einerseits interessant und immersiv, andererseits jedoch auch extrem schwer anzusehen. 

Der fast zweieinhalbstündige „Kunstfilm“ verharrt zu häufig in langen Einstellungen und uninteressanten Situationen, die die Handlung nicht voranbringen, den „Twist“, der auch mit einem Perspektivwechsel einhergeht, muss man sich auch erst erarbeiten. 

Insgesamt also eine etwas erzwungen künstlerische Umsetzung eines im Grunde wichtigen und eigentlich auch interessanten Themas.

Details
Ähnliche Filme