Review

Noch so eine Serie die, ähnlich wie bei "Amityville", mit jedem weiteren Teil zusehends in der Bedeutungslosigkeit verschwandt. Bei solchen läppischen Drehbüchern ehrlich gesagt auch kein Wunder. Dieses Wunder (oder auch Glück) haben viel eher die Produzenten und Finanziers auf ihrer Seite, die sowas auch noch absegnen und in die Welt setzen konnte.

Die Story: Reisegruppe landet im Nirgendwo der finsteren Wäldern im tiefsten Ungarn. Dort gibt es zufällig ein Burg und auch noch einen Werwolf. Was nun passiert, kann sich wohl jeder ausmalen...

Um dem hinzuzufügen, dass dies nicht allzu viel ist. Die Gruppe wird erwartungsgemäß dezimiert, den Werwolf gibt es so gut wie gar nicht zu sehen. Einmal Gebiss im Halbdunkeln - schnapp! - und das war´s auch schon wieder für eine ganze Weile.

Die Darsteller haben bis dahin nichts anderes zu tun, als verdutzt aus der Wäsche zu gucken, mit leuchtenden Kerzenständern durch die Gewölbekeller zu huschen und sich zu fragen, warum man schon wieder ein weniger ist..?

Regie-Routinier Neal Sundström hält das Schneckentempo bis zum Ende durch, mit frischen Einfällen ist nicht zu rechnen. Der Bodycount ist so, als ob der Werwolf gar keinen großen Hunger hatte an dem Tag...

Beinahe hat man das Gefühl, die Serie sollte hiermit schon jetzt zu Grabe getragen werden. Werwolf-Seichtgrusel der besonders einfallslosen Art. Dieser Howler ist ein echte Heuler. Zahnloser können Filme aus dem Werwolf-Genre kaum sein.

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