Iris, die vor kurzem ihren kleinen Sohn verloren hat und sich nun mit Selbstmordgedanken trägt, erhält ihren Lebenswillen per Schocktherapie zurück, als ein Psychopath sie mit Nervengift lähmt und entführt.
DON‘T BREATHE, DON‘T LOOK UP, DON‘T WORRY DARLING, DON‘T MOVE – fast könnte man meinen, wir wären zurück in den 70ern, in denen Genretitel ebenfalls eindringlich vor allen möglichen Dingen warnten. Und man wünschte sich, der von Sam Raimi (unter vielen anderen) mitproduzierte Film hätte ein wenig den Spirit der 70er-Exploitationheuler. Oder zumindest die Suspense moderner, ähnlich gelagerter Thriller wie HUSH oder ALONE, die auch keine sonderlich originelle Story hatten, dies aber durch Hochspannung und ein paar gute Einfälle mehr als wett machten.
Aber DON‘T MOVE ist leider recht uninspiriert inszeniert und handelt eine vorhersehbare Szene nach der anderen standardmäßig ab, der Bösewicht hat null Charisma und auch die Nebenfiguren sind einem recht egal – ein durchschnittlicher, zahmer Thriller, der niemandem wehtut und der vermutlich deshalb zum Achtungserfolg auf Netflix wurde.