Review

Ein Serienkiller hat es auf Prostituierte abgesehen, weil seine eigene Mutter eine war, begeht er jetzt immer wieder Morde. Kommissar Kemal begibt sich auf dessen Fährte und durchstöbert das Rotlichtmillieu.

Der Film dauert eine Stunde und fünfundvierzig Minuten, leider machen davon knapp 45 Minuten eine Travestie-Show aus, des in der Türkei bekannten Künstlers Huysuz Virgin (die ungezügelte Jungfrau). Zwar ist die Show amüsant ist aber nur Streckmaterial für den Film, der die Story nicht vorantreibt.
Cüneyt Arkin spielt eine Art Charles Bronson, einen harten älteren Bullen. Der Serienkiller erinnert sehr an Oliver Petzokat, ich musste oft lachen.

Die Beschlagnahmung ist äusserst fragwürdig, da noch nicht mal eine harte Gewaltszene zu sehen ist. Es geschehen eine Handvoll Morde, immer mit dem Messer, nur einmal sieht man  Einstichwunden und im Finale gibt es einen Kopfschuss, dafür wurde dieser richtig miese Film beschlagnahmt?

Der Film ist sehr langweilig und zäh, es passiert kaum was, dann die albern Showmit der der Film nicht viel zu tun hat, eben ein Produkt der türkischen Militärzeit, wo das militär in der Türkei das sagen hatte und kurzer Hand die Filmindustrie zum Untergang brachte. Sehr schlechter Film, ein Rip/Off von ein Mann wie Dynamit und New York Ripper, ohne wirkliche Gewalt oder Perversionen. Kann nur abraten.

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