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Ein junger Mann ermordet Prostituierte, weil seine Mutter ebenfalls ein Freudenmädchen war. Kommissar Cüneyt Arkin, der Hauptdarsteller aus "Turkish Star Wars", ermittelt...

Nach "Halloween II", "Muttertag" oder "Blood Feast" die nächste Beschlagnahmung, die nur verständnisloses Kopfschütteln hervorruft. In diesem Fall handelt es sich um einen schnarchigen Cop-Thriller, der mit seiner extrem ausgedehnten Laufzeit viel zu lange bemessen ist. 

Besagter Arkin spielt den immer frisch frisieren Istanbul-Gesetzeshüter fast schon im Halbschlaf und wirkt in seiner Rolle chronisch unterfordert. Vielleicht liegt es ja daran, dass gute 80 Prozent des Filmes wie eine TV-Seifenoper rüberkommen, aber nicht wie ein Horrorfilm. 

Wenn der Killer mal das Messer zückt, geht es eigentlich blitzschnell während die Polizei am Tatort vor immer neuen Rätseln steht. Selbst die Duschszene aus "Psycho" wurde mal wieder gerippt. Fast alles der Handlung spielt sich in Wohnzimmern, im Polizeibüro oder an Stränden ab. Die zahlreichen Bühnenshows eines Transvestiten ziehen den Streifen zusätzlich in die Länge, ohne dass der Film dadurch etwas schräger wird. 

Fazit: Billig produzierter Schnellschuss vom Bosporus, dem jeder nur halbswegs versierte Cat.III-Output haushoch überlegen ist. Kein Vergleich zu den echten Klassikern des Rape´n Revenge oder des Serienkiller-Genres, komischerweise jedoch mit einigen davon auf der selben Liste zu finden. 3 von 10 Punkten. 

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