Dies ist er also, der wenig rühmliche Abschluss einer Monsterreihe, die anno 1985 begann und welche C-Filmer Jim Wynorski zu Grabe tragen darf. Ein ordentliches Monstertreiben darf auch im vierten Teil nicht erwartet werden, dafür gibt es ein paar besonders doofe Kalauer, eine Killerin in Latex und ein Wiedersehen mit dem Horst aus dem ersten Teil.
Jonathan (Peter Liapis) hatte zu seinem achtzehnten Geburtstag mit den Ghoulies zu tun, mittlerweile reinigt er als Cop die Straßen von L.A.. Als er beim Einbruch in eine Lagerhalle ein spezielles Graffiti vor selbiger entdeckt, spürt er, dass es die Mächte der Finsternis auf ihn und sein heiliges Juwel abgesehen haben...
Mittlerweile sind die Titelgebenden nur noch zu zweit und haben das Lager gewechselt, indem sie aus unerfindlichen Gründen unseren Helden unterstützen, der sich gegen "Faust", den Herrn der Finsternis und Alexandra, die Killerin im glänzenden Bodysuit durchsetzen muss und anbei das Inventar einiger Läden plättet, was zum Einstieg immerhin Laune bereitet.
Ansonsten kommt Held Jonathan nicht übermäßig sympathisch rüber, zumal ihm kein brauchbarer Sidekick zur Seite gestellt wird, da die zwergenhaften Monster die Geschichte für sich allein ausmachen.
Jene kloppen zwar mithilfe der gelungenen Synchro (unter anderem Santiago "Spongebob" Ziesmer) ein paar nette Sprüche raus, doch als Monster mit billigen Masken, die sich beim Sprechen noch nicht einmal wirklich bewegen, ist deren Potential als kleine Wichte in prekären Situationen relativ rasch erschöpft. Immerhin sorgt das Duo für trashige Situationskomik, was auch auf ihr Pendant der verführenden Mistress zutrifft, die innerhalb kürzester Zeit von A nach B gelangen kann, jedoch ein Ritual gleich zu Beginn tollpatschig versiebt, so dass man die Dame für den weiteren Ablauf auch nicht mehr ernst nehmen kann.
Faust als eigentlicher Bösewicht ist indes völlig vergeigt, denn mehr als eine tiefe Höllenstimme kommt von der Kapuzenerscheinung nicht, während sich unser Held zumindest standesgemäß prügelt und gegen alle Regeln der Polizeiarbeit verstößt, womit noch nicht einmal das Verhältnis zu einer zwielichtigen Hure gemeint ist. Insgesamt fällt das Zusammenspiel der Figuren zwar passabel aus, doch aufgrund der kaum durchdachten Geschichte will sich bis zum Schluss kaum Spannung einstellen, zumal es deutlich an Konfrontationen zwischen Gut und Böse mangelt.
Die wenigen Effekte wie Lichtblitze und eine Explosion fallen letztlich zweckdienlich, wenn auch ein wenig arg minimalistisch aus, der Score verschleiert zu keiner Zeit die komödiantische Note des Unterfangens und wer Trash im Allgemeinen mag, dürfte am Ende auch nicht völlig leer ausgehen. Nur Monsterfreunde bleiben, wie auch bei den drei Vorgängern weitgehend auf der Strecke und so wurde es auch höchste Zeit, die Reihe der insgesamt viel zu untätigen "Ghoulies" endgültig einzustellen.
4 von 10