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"Paddington in Peru" ist ohne Zweifel ein gut gemachter Kinder-Abenteuerfilm, erreicht dabei aber nicht ganz die Klasse der ersten beiden Teile. Dennoch hat man den sympathischen Bären schnell wieder lieb gewonnen und verfolgt das Abenteuer auch als Erwachsener gerne. Der Geschichte hätte man an der ein oder anderen Stelle aber etwas mehr Einfallsreichtum gewünscht.

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kurz angerissen Es ist immer ein Wagnis, sich von der Basis zu entfernen, aber eines, das man wohl irgendwann riskieren muss, um sich nicht zu wiederholen. „Paddington in Peru“ tut gut daran, seinen animierten Hauptdarsteller auf eine Selbstfindungsreise zu schicken. Es geht zwar zu Lasten der britischen Eigenarten, die für die Reihe so wichtig sind, entschädigt wird man aber mit Abenteuer-Flair, das mit Action nicht überfordert, sondern Übersicht walten lässt und genau das richtige Tempo anschlägt. Emily Mortimer ist ein solider Ersatz für die ausgeschiedene Sally Hawkins, Antonio Banderas spielt enthusiastisch mit seiner zwielichtigen Rolle, was man wohl auch von Olivia Colman als Mutter Oberin behaupten kann. Manche Gut-Böse-Zeichnung orientiert sich klar an der einfachen Aufteilung eines reinrassigen Kinderfilms; die Schlüsse, die aus den Ereignissen gezogen werden, wirken aber manchmal ungewöhnlich erwachsen.

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