Margot behauptet, ihr Sohn Jonah sei von Aliens entführt und zurückgebracht worden. Die Journalisten Ozzie und Darren sind spezialisiert auf übernatürliche Fälle. Sie recherchieren auf der abgelegenen Farm der Familie. Jonah fantasiert von Krieg mit Außerirdischen und dem Untergang der Menschheit. Aber Ozzie verdächtigt Margot, Jonah zu manipulieren. Doch die unerklärlichen Phänomene häufen sich.
Hätte sich mal jemand gescheites dieses Drehbuches angenommen, hätte hier ein richtig guter Film entstehen können, denn es steht die ganze Zeit im Raum, ob der kleine Jonah von seiner Mutter misshandelt wird, die nicht mehr alle Tassen im Schrank hat oder ob er wirklich von Außerirdischen entführt wurde, die ihm das angetan haben.
TIBEIUS FILM – das ist immer so ne Sache. Eigentlich steht, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, dieser Laden für Filme der Marke billig – aber schlecht. Dieser geht, aber lässt unfassbar viel Potenzial liegen.
Die beiden Journalisten sind nur bedingt glaubwürdig und die Synchronisation ist, mit Ausnahme der Hauptdarstellerin, teilweise unpassend und steif. Ok dafür kann der Regisseur nichts, aber das gesellt sich leider negativ dazu.
Insgesamt ist es nicht so, dass JONAH grottenschlecht ist. Er hat schon seine Momente und auch spannende Abschnitte, aber wenn man bedenkt, was hier möglich gewesen wäre, dann hat man eine riesige Chance verschenkt.
Dann wäre der Streifen aber wohl auch nicht bei TIBERIUS, sondern bei einen Major gelandet.
Fazit: Gute Idee - leider versemmelt.
4,3