Review

(Sm)All Inclusive


Harrison Ford und Anne Heche können sich nicht ausstehen - stürzen aber auf einer abgelegenen Insel Bruch und müssen einige Tage zurecht kommen. Miteinander und der Natur. Und vielleicht sprühen dabei ja sogar mehr als nur die Funken des selbstgemachten Lagerfeuers...

Ein idealer Disney+&Chill-Film. Oder damals halt Kino&Knutsch-Film. Unaufdringlich, schnell vergessen, nett zum Nebenbeigucken. Absolut nichts was auch nur ansatzweise im Gedächtnis bleibt. Nicht als RomCom, noch weniger als Abenteuerfilm. Aber eben auch null schmerzhaft. Die Sonne scheint, das Meer strahlt tief blau und türkis, die Settings sind sichtbar echt und nicht Studio, Ford war noch nicht auf Autopilot geschaltet und seine Chemie mit Heche ist stark, sie trägt den Film. Ihre Annäherung und Anziehung trotz extremer Gegensätze ist glaubhaft. Trejo und Morrison sind piratige Highlights. Das berieselt schon schön. Nur leider bleiben alle einzelnen Aspekte auf der Strecke und ergeben auch keine allzu knallige Mixtur. Ein gutes Beispiel: die beiden Protagonisten fallen in eine tiefes Loch, eine dunkle Höhle. Im nächsten Bild schieben sie ein paar Steine weg und sind wieder im Dschungel. Probleme sind keine, Nervenkitzel für Flitterwochen, Adventure wie im Disneyland. Und definitiv kein modernerer „Romancing The Stone“. 

Fazit: lascher Urlaubs- und Abenteuertrip mit charmanten Darstellern und schönen Landschaften, die Summer Vibes versprühen. Insgesamt kein Absturz, aber eben auch maximal für den hohlen Sommerblockbusterzahn. Ein alkoholfreier Cocktail. Unschuldig, lecker, harmlos. 

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