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Mal wieder so ein typisches Kölner Sozialdrama. Der Fall selbst gerät dabei eher in den Hintergrund. Ein Mitarbeiter eines Bordells wird aus titelgebender siebter Etage zu Tode geschubst. Ein kleiner Kreis aus Prostituierten gibt die Verdächtigen. Im Fortlauf werden die Beziehungen der Frauen untereinander seziert bis die Tätern schliesslich zum Amoklauf ansetzt. In diesem Film geht es um das Seelenleben und die Nöte der Prostituierten, durchaus interessant gemacht und sensibel umgesetzt. Das etwas reisserische Ende hätte es da gar nicht gebraucht. Als Krimi dennoch nur mäßig spannend und insgesamt nur knapp über dem Durchschnitt.