Ende der 90er hätte die Zombie-Fangemeinde fast ein Herzensprojekt erfüllt bekommen, als Altmeister Romero im Gespräch war, aus dem Capcom-Game Resident Evil einen Film zu machen. Was heißt im Gespräch: Romero entwickelte mehrere Drehbuchfassungen, bis er schließlich u. a. von Constantin-Chef Bernd Eichinger aus dem Projekt gekegelt wurde.
Die genauen Gründe vermag auch diese Doku nicht final zu liefern. Der Film fokussiert sich zunächst auf Romeros Filmographie sowie auf die Erfolgsgeschichte des Spiels, bis beide Themen zusammengeführt werden – und auch wieder auseinandergehen, als Paul W. S. Anderson mit der Verfilmung beauftragt wird und genau das macht, was zuvor Romero vorgeworfen wurde, nämlich einen Film, der mit dem Spiel nur wenig zu tun hat.
Viel Neues bietet die Dokumentation also nicht, ein paar Spekulationen und Spielszenen, dazu Ausschnitte aus dem Trailer, den Romero 1998 für Resident Evil 2 drehte und einen groben Ablauf seiner letzten Drehbuchversion. Für Fans der Games und des Regisseurs dennoch zu empfehlen.