"Ein Adler, der versucht hat zu fliegen, hast du versucht einzusperren!"
Im kuriosen Niemandsland zwischen Loner-Actioner, früher Umweltbotschaft und Familienabenteuer erzählt "A Breed Apart" von einem ehemaligen Militär und nun exzentrischen Eremiten, der in rauer Natur seine geliebten Adler (und Adlereier!) vor fiesen Jägern und Sammlern beschützen muss...
Einsam sind nicht nur die Wölfe...
Was für ein Querschläger... aber unterhaltsam! Stars am Fließband, eine Ökomessage weit bevor diese "cool" wurden, Hauer im Vorzeigebossmodus (nur echt mit Augenklappe!), viele tolle Aufnahmen von Adlern, Bergen, Flüssen und Natur. Grün und kühn. Etwas Action als Streusel obendrauf. Von allem aber auch nicht übertrieben viel. Zwischen vielen Fronten. Auch definitiv mit trashigen Momenten und Phasen, Themen und Topics, Phrasen und Vibes. Aber ich fühl' das. Sicher nicht Rutgers Bester dieses Jahrzehnts - aber auch kein Flop. Dafür ist er viel zu esoterisch-entertaining. Ein Mann, seine Adler, bleib gefälligst weg, du Kapitalistenschwein!
Fazit: ökologisch wertvoll, startechnisch sehenswert, als (Action-)Film allerdings auch ein gutes Stück lächerlich. Dennoch selbst das im eher guten, naiven Sinne. "A Breed Apart" verwurstelt Actioner und Umweltbotschaft zu einem giftig-grünen Gulasch!