Review

Nichtmal ein Intro…

Nachdem ihr geliebter Vater gestorben ist kommt es für die Tochter noch auf seiner Beerdigung zu Streitigkeiten und Enthüllungen anderer Verwandter - doch der wahre Schock lauert im Keller des zum Verkauf stehenden Hauses…

Erschienen auf Netflix im Zuge mehrerer Gruselkurzfilme, die dort plötzlich im Programm aufploppten. Dachte ich, guckste mal rein, die Viertelstunde wird's wert sein. Aber nein, selbst die ist im Grunde zu kostbar. „The Blue Drum“ ist ein Aufhänger, ehrlich gesagt nichtmal das. Selbst im „Conjuringverse“ wäre das noch nichtmal eine Szene, ein Erschrecker, eine Plansequenz. Doch das als gesamten und fertigen Kurzfilm anzubieten, kommt mir sehr frech und leer vor. Zudem das alles auch nicht allzu effektiv oder gekonnt in Szene gesetzt ist. Die Handlung ist basic. Die Inszenierung ist blass. Die Darsteller wirken steif. Die Tonqualität (auf englisch) ist zudem unter aller Kanone. Hübsch sieht's auch nicht aus und überraschend ist das „Ende“ auch nicht. Und so bleibt ein reinstes Kopfschütteln. Ich würde mich ehrlich gesagt nicht trauen, meinen Namen darunter zu setzen… Einzig kurzer Lichtblick: Lin Sh… oh shit, das ist sie gar nicht. Vergesst's einfach. Bei „The Blue Drum“ gibt’s keine Wiedergutmachung oder mildernde Umstände. 

Fazit: uff, eine dermaßen spärliche, simple, unspannende und schwache Sequenz gleich „Kurzfilm“ zu nennen, muss man sich erstmal trauen… Nah an einer Frechheit. 

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