Auch dies ist nur ein kleiner B-Film, der aber zunächst wie ein Drama anfängt. Ein Ranger trauert um seinen Sohn, der vor einigen Monaten spurlos verschwand. Seine Frau hängt an der Flasche, er selbst ist dem Selbstmord nahe. Und so klappt es dann auch nicht auf der Arbeit. In letzter Zeit hatten es seine Kollegen mit einigen Fällen von tollwütigen Hunden zu tun, sogar sein Chef wird durch seine Schuld von einem solchen Tier angefallen. Am Ende eines bitteren Tages sitzt der Ranger am See und beschliesst, seinem Leben ein Ende zu setzen. Unmittelbar vor dem Abdrücken seiner Waffe gerät er in eine Zombie-Inasion. Fortan versucht er, das Leben seiner Familie zu retten und kann so einige Zombies erledigen.
Spätestens nach dem zweiten Zombie-Angriff ist dem Zuschauer schon klar was hier passiert. Die Unwissenden werden ihre Überraschung also erst am Ende erleben. Der erfahrene Zuschauer jedoch kann im Fortgang Indizien für seine Theorie suchen.
SPOILER: Natürlich ist das keine echte Zombie-Invasion. Im Laufe des Films kommt heraus, dass der Sohn immer von der bevorstehenden Zombie-Apokalypse gesprochen hatte. Im Streit mit seinem Vater stürzte er eine Klippe hinab und wurde tödlich verwundet. Ab diesem Zeitpunkt hat sich beim Papa eine Psychose entwickelt, in der er sich die Invasion nur eingebildet hat. Statt böser Zombies hat er auf seiner Amokfahrt so einige Menschen getötet. Am Ende des Films wird er von der Polizei gestellt und erschossen.
Für diese gute Geschichte und der Tatsache, dass der Film handwerklich ok ist, reicht es für knappe 5 Sterne. Das Schauspiel von Billy Burke finde ich persönlich nicht so ansprechend, wenngleich die Leistung durchaus solide war. Die Zombies hingegen wirkten mehr als billig. Hier hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Alles in allem ein sehr mittelmässiges B-Movie mit vielen Schwächen, aber einer starken Story, die man ziemlich schnell durchschaut.