Unsere Lieblings-Femme Fatale, zumindest der aktuellen Zeit, Eva Green, gegen unser Lieblingsfeindbild, arabisch aussehende Männer? Ja! Andere Frage, wie verirrt sich der vermeintliche Hollywood Star in ein derart niederes Werk? Nieder in Geschmackssache-Anführungszeichen, da offensichtlich B-Movie-Gefilde, absolut stereotyp und reaktionär. Es riecht nach 80er-VHS-Action. Also wie, die Gage kann es vermutlich nicht gewesen sein, höchstens, wenn das Budget wirklich so (nicht sichtbar) hoch war, wie zu lesen ist. Vermutlich also die Chance den harten Actionstar zu mimen und das geliebte Overacting völlig auszuleben. Möglicherweise auch die Gelegenheit wieder mit Regisseur Martin Campbell zu arbeiten, immerhin verantwortlich für zum Beispiel Casino Royale (beide erfolgreich zusammen), Goldeneye und Foreigner. Mittlerweile hat jener aber noch genauso viel von seinem Mojo, wie Eva Green von ihrer geheimnisvollen Jugendlichkeit. Klischees, schreckliches CGI, dämliche Dialoge und ein Grundton, der der nervigen Politisch-Korrekt-Fraktion so gar nicht gefallen wird. Wenn es gegen die furchtbaren Buchstaben I und M geht, selbst mit dieser skurril anmutenden Frauenpower, das macht schon Spaß. Ja, Frauenpower gegen den IS, schöne Konstellation und aktuell Realität auf Europas Straßen. Nur leider ist das Prädikat Action rarer gesät als wünschenswert. Also kein sehr schlechter Film, nur ein schlechter.