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5

Der auf dem wahren Fall der Juliane Koepcke beruhende Film liest sich in der Zusammenfassung dramatischer als er es ist, zumal sich die Inszenierung als sehr bieder ientlarvt. Susan Penhaligon ist zwar niedlich anzusehen, sie ist jedoch kein großes Schauspieltalent. Eine echte Charakterdarstellerin hätte aus dem einseitigen Getorkel und Gekrieche durchs Gestrüpp etwas mehr herauskitzeln können, anstatt nur immer abwechselnd müde oder entsetzt in die Kamera zu gucken. Als unfreiwillig komisch erweist sich die groteske Absturzszene inklusive explodierendem Flugzeugminimodell. Dagegen liegen die Momente, in denen sich das Mädel die Maden aus ihren Wunden puhlt, knapp an der Kotzgrenze. Das Ganze ist mit einem psychedelischen Keyboard-Elektrosound untermalt, der teilweise Indiomusik imitiert.

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