Ferry ist Back! Der charismatische Bösewicht aus der "Undercover"-Serie bekam ja erst ein Prequel, dann eine Prequel-Serie spendiert und nun also noch eine Fortsetzung des Prequel-Films, das nach den Ereignissen von Undercover spielt und die Saga um den Gangsterboss zu einem Abschluss bringt. Dabei geht es ausschliesslich um diese Figur, die Figur des Cops und Gegenspielers au Undercover taucht nicht mehr auf, genausowenig wie seine große Liebe oder deren Bruder. Dafür dann eine mittlerweile zum kriminellen Teenie gewordene Tochter von Figuren aus Staffel 1 von Undercover, sowie ein ehemaliges Gangmitglied, das auch schon bekannt ist, aber eine eher untergeordnete Rolle spielt.
Die Handlung ist sehr simpel: Deine Verwandschaft zieht dich wieder ins Ecstasy-Geschäft rein - ein Coup und dann ist Schluss. Aber natürlich geht alles furchtbar schief, was dann zum großen Showdown führt. Altbekannte Motive also: Crew zusammentrommeln, Kochen, Verkaufen und Kassieren. Enthielt der Vorgängerfilm mehr komödiantische Elemente, ist man hier deutlich ernster und trister geworden. Die Figur des Ferry ist gereifter und einsichtiger und wird zu einem guten Abschluss gebracht. Leider sind die ersten zwei Drittel des Films ziemlich langweilig geworden und nur für eingefleischte Fans des Franchises zu ertragen. Am Ende wirds dann aber ziemlich bleihaltig und selbst für Undercover/Ferry-Verhältnisse überaus brutal.
Fazit: Für Fans der Reihe ein unverzichtbarer Abschluss. Für Jene, die das Franchise noch nicht kennen, dann aber ein doch eher langweiliger Gangsterfilm, der aber für seinen Leerlauf mit einem guten Showdown entschädigt.