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Wie das mit Überraschungserfolgen halt so üblich ist, zog “Police Academy” nur ein Jahr später eine Fortsetzung nach sich, die sich über weite Strecken an der Erfolgsformel des Vorgängers orientiert, dennoch zu keinem Zeitpunkt dessen Klasse erreicht.
Mittelpunkt der Story ist hier Captain Peter Lassard, der Bruder von Eric Lassard aus Teil 1, der seinen Job verliert, sollte sich nicht in kürzester Zeit die Kriminalitätsrate der Stadt verringern. Blöd nur, dass die Polizisten dumm wie Stroh sind und gerade zu diesem Zeitpunkt eine wilde Gang durch die Straßen zieht.

Daraus hätte man ja immerhin noch eine kurzweilige Komödie zaubern können, aber “Police Academy 2” ist größtenteils öde bis zum Gehtnichtmehr. Dusselige Kadetten auf Streife, die mehr Chaos anrichten, anstatt für Ordnung zu sorgen - wir wollen was Neues sehen! Stattdessen die gleichen Figuren (nur der Oberfiesling ist hier ein anderer Schauspieler, die Charakterzüge sind trotzdem exakt die selben) und die gleichen Gags wie schon ein Jahr vorher.
Da hilft auch kein sympathischer Steve Guttenberg als Mahoney nicht mehr allzu viel, der hier zum Glück noch mit von der Partie ist, neben all den anderen Charakteren, die wir aus Teil 1 kennen. Erwähnenswert nervtötend dabei der Geräuschimitator, der genauso unlustig ist wie der Anführer der Gang, dessen Grunzlaute bloß noch auf den Wecker gehen.

Wer Teil 1 mochte, wird “Police Academy 2” sicher nicht verteufeln, aber der Qualitätsverlust springt in allen Bereichen ins Auge und weil der Vorgänger nicht der intellektuelle Überhammer war, will das schon was heißen. Trotzdem: “Jetzt geht’s erst richtig los”, so der Subtitle des Films. Das Versprechen wurde (leider) gehalten und die Reihe sollte sich ihren Namen später noch so richtig kaputtmachen...

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