Alle Kurzkommentare


8

Ein eskapistischer Blutrausch aus Indien, brutal, düster, übertrieben und dramatisch.

Jeder redet über diesen Film, zu recht, denn er ist aussergewöhnlich, im positiven Sinne.

Marco ist ein wirklich sehr gelungener Film, auch wenn die Action etwas surrealistisch daher kommt,macht der Film sehr viel Spass.

Die zweite Hälfte, wo Kettensägen, Messser und Äxte benutzt werden ist ziemlich gelungen.

Der Gewaltpegel ist enorm und freizügiger als in  Hollywoodfilmen. Die Musikuntermalung klingt nach Tanzflächenmusik, doch passt sie häufig zur  verwendeten Clipästhetik.

Könnte sein, dass der Film bald Probleme mit dem deutschen Staat wegen § 131 bekommen könnte.

3

Ich war guter Dinge, einen neuen harten Actionfilm abseits der USA zu sehen. Doch Marco enttäuschte mich in jeder Hinsicht. Ja, blutig brutal ist er aber teils auch ganz schön schlecht getrickst (CGI). Mit über 2 Stunden Laufzeit auch viel zu lang. Die Story ist dünn und alles andere als innovativ - aber zweckmäßig. So viel Raum für die gesamte Laufzeit braucht sie aber nicht.  Auch wenn die Action völlig überzogen ist, war mir das zu affig. Diese Coolness und stylische Perfektion spricht mich nicht mehr an. Als dann bei einer Prügelszene ein buntfröhlicher Schlagerpopsong mit dem Refrain "Marco" gespielt wird, war es schon vorbei. Ich bin zu alt für diesen Scheiß und das nicht mal mit Ende 30. Autsch. 

5

Die ersten 70 Minuten sind wirr und überflüssig: Unnötige Rückblenden, peinliche Dialoge und unpassende Disco-Beats, die jede Szene sabotieren. Handlung und Figuren bleiben egal. Das Drehbuch hat starke Godfrey Ho-Vibes ;-) Dann beginnt endlich die Action: Comichaft überzogen, ohne Realitätsanspruch. CGI-Blut spritzt, während der allmächtige Marco seine Gegner gnadenlos vernichtet. Gewalt und Rache werden klar verherrlicht, weniger durch Gore als durch den kompromisslosen Zerstörungswillen aller Beteiligten. Dadurch besitzt der Film eine relativ harte Tonalität trotz starker Überzeichnung. Qualitativ klar unter The Raid (2011) oder The Night Comes for Us (2018), aber mit spürbarem Impact und Spaßfaktor...Jedenfalls, sobald man die blamable erste Hälfte hinter sich gebracht hat. Die ist echt richtig, richtig mies, und das rächt sich in der Gesamtbewertung.

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