Send in the Clowns
Horrorclowns haben es im Jahr 2025 nicht gerade leicht, seit Kollege „Art“ in den TERRIFIER-Filmen die Latte für wirklich creepy Clownshorror ziemlich unerreichbar hoch gehängt hat. Der Maisfeldkiller „Frendo“ bewegt sich ohnehin am ganz anderen Ende des Spektrums: Der Slasher mit den quietschenden Schuhen macht eher Dienst nach Vorschrift und metzelt die feierwilligen Teens einer Kleinstadt nieder, wie es seit Jahrzehnten Tradition ist.
Man muss sich nur die „upcoming movies“ auf der IMDb-Liste von Regisseur und Co-Autor Eli Craig ansehen, um eine Idee vom „Humor“ dieses Films zu bekommen: BRIDE AND DOOM, REPTILE DYSFUNCTION, YOUR BRIDESMAID IS A BITCH. Sein überschätzter TUCKER AND DALE VS. EVIL ist nun auch schon 15 Jahre her und etwas besseres kam bisher nicht nach.
CLOWN IN A CORNFIELD ist weder spannend noch lustig und längst nicht so clever, wie er gern wäre. Wenn zwei junge Frauen keine Hilfe rufen können, weil sie nicht wissen, wie man ein Telefon mit Wählscheibe bedient, zeigt das nicht, wie dumm sie sind, sondern wie simpel gestrickt der Film ist – was sich am Ende vor allem in seiner „Botschaft“ zeigt.
Trotz ein paar kleiner Überraschungen („Twists“ wäre übertrieben) und ein paar okayer Szenen bietet der Film nicht mehr als ein Durchschnittsslasher und noch weniger als die letzten SCREAM Aufgüsse.