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Teil 5 führt die Kadetten nach Miami Beach, wo Eric Lassard eine Auszeichnung erhalten soll, aber prompt in eine Entführung gerät.

Immerhin: Optisch gibt es mit Palmen und Strand endlich mal eine Abwechslung (obwohl das Finale ganz stark an den dritten Teil erinnert), aber der Rest ist schwer zu unterbieten. Die Gags sind so niveaulos, dass es kam zu glauben ist, dass die beiden folgenden Teile den Anspruch noch weiter herunterschraubten. Doch bereits hier ist die Verzweiflung zu erkennen, aus wirklich jeder Situation einen Witz herausholen zu müssen, um über die nicht vorhandene Story hinwegzutäuschen. Das gelingt allerdings nicht, denn mit dämlichen Silben- und Vokalspielereien und schlechtem Slapstick am laufenden Band kann man mir keinen müden Lacher entlocken.

Zu allem Überfluss fällt in diesem Teil auch noch Steve Guttenberg weg, der die vorherigen Teile sympathischer machte. Als Ersatz wurde ein Alibi-Schauspieler als Lassards Neffe verpflichtet, dessen Verhaltensweise schamlos von Mahoney kopiert wurde, dessen Schmalzfresse aber nur zum reinschlagen einlädt. Ansonsten sind die meisten bekannten Gesichter wieder mit von der Partie, immerhin ein Pluspunkt für Fans, die einige Charaktere aus den vorherigen Teilen liebgewonnen haben. Bei mir hört allerdings ab Teil 5 endgültig der Spaß auf, denn für so blöd lass ich mich nicht verkaufen.

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