Ende der 30er Jahre geht ein Junge auf einer Familienwanderung auf einem Berg während eines Unwetters verloren. Während die Suchaktionen erfolglos bleiben, kämpft sich der Junge durch die Wildnis und kann so fast 2 Wochen später gerettet werden. Schon zu Beginn des Films werden Archivaufnahmen von Interviews mit den damaligen Beteiligten eingeblendet, was den wahren Charakter der Geschichte unterstreicht. Auch im weiteren Verlauf des Films wird das immer mal gemacht, am Ende kommt gar der echte Junge mittlerweile als Renter zu Wort.
Die Geschichte ist zwar authentisch, der Film ist aber nicht besonders gut geworden. Alles dümpelt so vor sich hin, richtige Spannung gibt es nie und auch emotional war das zu wenig. Wirkt alles mehr wie ein Fernsehfilm aus dem Nachmittagsprogramm. Und weil die Geschichte wenig hergibt, wird sie noch mit einem Vater-Sohn-Konflikt inklusive Happy End und gewissen mythischen Elementen aufgepeppt, die völlig fehl am Platz sind. In allen Belangen nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Leider nur absolutes Mittelmaß.