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Endlch, DER Film schlechthin, auf den alle sehnsüchtig gewartet haben. Oder etwa nicht? Jedenfalls geht es grob darum, dass die Russen in Moskau Probleme mit einem üblen Verbrecher haben, der irgendwie über ein Videospiel einen dicken Coup landen möchte. Also kommt Cmndt. Lassard (George Gaynes) mit seinem Trupp Polizisten in die Metropole eingeflogen. Während Lassard den Anschluss verpasst und quasi den ganzen Film am falschen Ort herumoxidiert, jagd der Rest der Polizistenbande mehr schlecht als Recht dem Übeltäter hinterher.

Die Story klingt vorerst eigentlich nicht wie ein Totalausfall, ist aber so unglaublich dämlich verpackt, dass man mit dem an sich simplen Geschehen kaum mitkommt. Andauernd verhaspelt sich der Film in Kleinigkeiten und nebensächlichem Tohuwabohu. Das Niveau der Witze ist tatsächlich noch eine Etage tiefer gerutscht, so dass man sich ob der gezeigten Dummheit bisweilen schmerzerfüllt an den Kopf fassen muss.

Traurig ist auch der vorangeschrittene Wegfall an bekannten Gesichtern, denn nachdem schon Mahoney seit Teil 5 fehlt, sucht man jetzt sogar Hightower vergebens. Und noch peinlicher: Selbst der abartige Mahoneyersatz wird ersetzt und zwar von irgendeinem viel zu jungen und deshalb deplazierten Taugenichts. Überhaupt wirkt der gesamte Film inhomogen.

Umso erstaunlicher, dass bekannte Gesichter wie Ron Perlman und Christopher Lee so sinnlos verbraten werden. Auf diesen Film ist garantiert keiner von beiden stolz...

Aus technischer Sicht wird zumindest noch passables Niveau geboten, doch auch hier sorgen einige Macken für Stirnrunzeln. So wird an einer Stelle der parallele Storystrang Lassards für circa zwei Sekunden aufgegriffen, damit er flugs irgendwas über seinen Goldfisch sagen kann.

Somit ist Teil 7 der "Police Academy"-Filmchen einfach nur der letzte Müll, der in keiner Disziplin auch nur im Ansatz überzeugt. Der einzige Grund, warum ich nicht die übelste Bewertung abgebe, ist das nette Gesicht von Claire Forlani

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