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Die Beamten der Police Academy sollen in Moskau für Recht und Ordnung sorgen, wo der Vertreiber eines weltbekannten Computerspiels versucht, seine illegalen Machenschaften und seinen Machtbereich auszubauen.

"Police Academy 7" gelingt ein echtes Kunststück. Der Film kann seine zunehmend schlechter werdenden Vorgänger unterbieten und an Humorlosigkeit, Blödheit und Einfallslosigkeit bei Weitem zu übertreffen. Damit ist "Police Academy 7" zum Glück das letzte Werk der Reihe, dem nicht einmal die Kino-Premiere vergönnt war und spielte gerade einmal 130.000 Dollar ein. Und das Alles vollkommen zu Recht. Die Story, die man eigentlich schon nicht mehr als solche bezeichnen kann, ist dümmer die Polizei erlaubt. Die Handlung ist vorhersehbar, einfallslos und nur ein billiger Abklatsch der vorherigen Teile. Die alten Charaktere wurden übernommen, sind jedoch noch blödsinniger und klamottenhafter dargestellt. Dies ist ein neuer Tiefpunkt der "Police Academy"-Reihe und des gesamten amerikanischen Films.

In den ersten Filmen der Reihe gab es noch lustigen Slapstick-Humor mit Lachern im Minutentakt, in den späteren Teilen gab es wenigstens noch einigermaßen bekömmlichen, unterhaltsamen und teilweise amüsanten Klamauk, doch in diesem Teil der Reihe kommt die Trefferquote der Gags null sehr nahe. Es gibt wirklich keinen einzigen lustigen Moment und leider harmoniert diese Humorlosigkeit hervorragend mit der schwachen Story, sodass das Desaster perfekt ist. Nachdem er mit "Cold Dog" und "Geld stinkt nicht" und ein paar anderen Komödien Erfahrungen im Genre sammeln konnte, hätte man von Regisseur Alan Metter wenigstens ein bisschen mehr erwarten können. Doch auch er leistet desolate Arbeit. Das Timing der Gags ist schwach, genauso wie die Musik, die nicht einmal ansatzweise eine amüsante Atmosphäre aufbauen kann. Das große Plus des Films ist jedoch die Kurzweiligkeit, die das Elend nicht unnötig in die Länge zieht, weswegen ich 2 Punkte vergebe (und weil ich mir das untere Ende der Skala insgeheim für einen 8. Teil offen halten will). Eigentlich ist es überflüssig zu erwähnen, dass auch der Unterhaltungswert enorm niedrig ist.

Die Darsteller der vorherigen Teile wurden übernommen, wirken größtenteils gelangweilt und können mittlerweile auch nicht mehr belustigen, allein schon, da man sie einfach zu oft gesehen hat und damit jedes Potential ausgeschöpft wurde. Mit Ron Perlman und Christopher Lee konnten immerhin 2 bekanntere Darsteller verpflichtet werden, die ihre Aufgabe gut lösen, den Karren aber auch nicht mehr aus dem Dreck ziehen können.

Fazit:
Dies ist der Tiefpunkt und bisher letzte Teil der "Police Academy"-Reihe und übertrifft seine Vorgänger sogar noch an Einfallslosigkeit und Langweile. Die Darsteller sind zwar solide, aber ansonsten stimmt wirklich gar nichts und die Trefferquote der Gags ist dermaßen miserabel, dass man den Film keinesfalls weiterempfehlen kann.

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