iHaveCNit: Mickey 17 (2025) – Bong Joon-Ho – Warner
Deutscher Kinostart: 06.03.2025
gesehen am 18.03.2025
Kinopolis MTZ – Kino 12 – Reihe 16, Platz 15 – 21:15 Uhr
Mickey Barnes ist verschuldet. Um der endgültigen Konsequenz des Schuldeneintreibers zu entgehen, willigt er ein, bei der Kolonialisierungsmission des gescheiterten Politikers Kenny Marshall des fremden Planeten Niflheim als „Expendable“ mitzuhelfen, womit er zustimmt, als Versuchskaninchen bei der Besiedlung immer wieder zu sterben und neu erstellt zu werden. Das geht so lange gut, bis es einmal zu folgenreichen Komplikationen kommt und sich die Ereignisse so überschlagen, dass die Kolonialisierungsmission zu eskalieren droht.
„Mickey 17“ ist der erste Film von Bong Joon-Ho nach seinem großen Oscar-Erfolg „Parasite“, der auch damals mein Film des Jahres wurde. Dementsprechend war ich gespannt, was mich bei seinem neuen Film „Mickey 17“ erwartet, der einige Verschiebungen des Starts auf dem Kerbholz hat. „Mickey 17“ ist eine Sci-Fi-Gesellschaftssatire, bei der Bong Joon-Ho ein wenig eine gewisse Mischung aus „Moon“ und „Starship Troopers“ zu einem wenig subtilen, gesellschaftskritischen Science-Fiction-Abenteuer zusammenbaut und mit einem großartigen, vielseitigen Robert Pattinson in der Hauptrolle besetzt hat. Dazu gesellen sich im Ensemble dann noch unter anderem Naomie Ackie, Steven Yeun, Mark Ruffalo, Toni Collette und Anamaria Vartolomei. Ich habe ja bereits erwähnt, dass der Film wenig subtil ist, finde es auch richtig gut gegen den Strich gebürstet eine Sci-Fi-Trump-Version von Mark Ruffalo im Film zu bekommen – vor allem weil Mark Ruffalo politisch eigentlich komplett auf der anderen Seite unterwegs ist. Ich fand „Mickey 17“ durchaus visuell ansprechend, auch wenn er sowohl visuell als auch handlungstechnisch für mich nicht sein volles Potential entfalten konnte.
„Mickey 17“ - My First Look – 7/10 Punkte