iHaveCNit: The Monkey (2025) – Osgood Perkins – Plaion Pictures / Studiocanal
Deutscher Kinostart: 20.02.2025
gesehen am 24.02.2025
Kinopolis MTZ – Kino 4 – Reihe 9, Platz 19 – 20:25 Uhr
Die Kindheit von Hal Shelburn war nicht einfach. Als Außenseiter in der Schule und von seinem Zwillingsbruder Bill gemobbt hat er auch unter dem Tod seines Vaters gelitten, so sehr sich seine Mutter Lois auch um sie gekümmert hat. Im Nachlass des toten Vaters entdecken Hal und Bill einen trommelnden Spielzeugaffen, bei dem Hal feststellt, dass dieser Affe jedes Mal wenn man ihn aktiviert, zufällig jemand sterben wird. Noch ahnt Hal nicht, welche Folgen der Affe mit sich bringen und ihn auch noch 25 Jahre später verfolgen wird.
Nach dem letzten Horror-Hit von Osgood Perkins „Longlegs“ war ich mal gespannt, wohin es mit „The Monkey“ gehen wird. „The Monkey“ verbindet einige klassische Horror-Elemente miteinander. Von mysteriösen Spielzeugen, effektiven und knackigen Slashern und der klassischen Verarbeitung von Trauer und Traumata wie man sie bei Horror-Dramen findet ist natürlich alles mit dabei. Das, was ich sehr überraschend fand, war die doch sehr präsente Situationskomik und der damit verbundene Humor gerade wenn es um den Moment des Zufalls und der schnellen, knackigen Plötzlichkeit, in der es hier zu effektiven Kills kommt. Mit einigen kleineren Rollen, in denen Tatiana Maslany, Adam Scott, Elijah Wood und auch Regisseur Osgood Perkins zu sehen sind, wird der Film vor allem von dem Duo aus Christian Convery und Theo James getragen, die beide in doch sehr interessanten Rollen charakterlich vielschichtig auftreten. Schön, dass man sich am Ende dann das Mysterium um den Affen bewahrt.
„The Monkey“ - My First Look – 7/10 Punkte