Review

Osgood Perkins - den Namen muss man sich merken. Erst der grandiose "Longlegs" und nun dieser Kracher. Nein, nicht so meisterhaft wie der Vorgänger, aber dennoch ein sehr sehenswerter kleiner Film. Mehr so eine Art Horror-Satire mit extrem schwarzem Humor, quasi "Final Destination" auf lustig getrimmt. Es geht schon los mit einer sehr makabren Sequenz, wenn ein Ladenbesitzer erst harpuniert wird und dann noch seinen kompletten Dünndarm herausgezogen bekommt. Dann folgt die tragische Lebensgeschichte zweier Zwillingsbrüder, in deren Umfeld dank des titelgebenden Spielzeugaffen so ziemlich alle nahestehenden Personen ums Leben kommen. In der zweiten Filmhälfte geht es dann die mittlerweile erwachsenen Brüder, die unterschiedliche Lebenswege genommen haben. Die Story wird nun etwas schwächer, die Tötungs-Variationen bleiben sehr makaber bis zum großen Finale. Das alles mit satirischem Witz. Stellenweise konnte ich mich totlachen und habe mich sehr amüsiert über die teils einfallsreichen Unfälle, die man im Umfeld der Brüder so erleidet. Theo James spielt die Hauptrolle sehr souverän, aber auch die Nebendarsteller überzeugen. Die Regie ist wieder klasse, aber nicht so kunstvoll wie beim Longlegs, sondern bleibt bodenständiger. Perkins spielt übrigens auch mit, aber er wird im Verlauf des Films in seinem Schlafsack schlafend von einer Wildpferd-Herde totgetrampelt. Das sagt ja schon alles über diesen Film aus.

Fazit: Klasse B-Movie mit tiefbösem Witz, sehr amüsant!


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